Mehr als 7.000 Satelliten befinden sich derzeit in unserer Erdumlaufbahn – und jeder einzelne folgt seiner eigenen Flugbahn.
Satelliten spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag: Sie ermöglichen Kommunikation und Navigation, liefern Wettervorhersagen, messen Gase in der Atmosphäre, beobachten Veränderungen auf der Erde und unterstützen den Katastrophenschutz. Besonders spannend war die Vorstellung des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus mit seinen „Sentinel“-Satelliten.
Am 25. Februar nahmen die 2. Klassen an einem Online-Workshop zum Thema „Klimawandel und Weltraumtechnologie“ teil. Geleitet wurde dieser von der Mathematikerin Geraldine Fitoussi-Hoffmann aus Innsbruck. Die Schüler:innen erfuhren, wie Erdbeobachtungssatelliten – insbesondere die Sentinel-Reihe – arbeiten und wie wertvoll ihre Daten für Landwirtschaft, Klimaforschung, Umweltbeobachtung und Wetteranalyse sind.
Auch das Zukunftsprojekt SOLARIS der Europäischen Weltraumorganisation ESA wurde vorgestellt. Dabei wird untersucht, ob es möglich ist, Sonnenenergie direkt im Weltall zu sammeln und diese anschließend als saubere Energie mittels Mikrowellenstrahlen zur Erde zu übertragen. Solche Innovationen könnten ein wichtiger Schritt sein, um Europa bis 2050 klimaneutral zu machen – und dafür braucht es viele kreative und kluge Köpfe in der Forschung.
Zum Abschluss wurde noch ein besonders lehrreiches und spannendes Spiel vorgestellt: ein Escape Game rund um die Sentinel-Satelliten. Schaffst du es, die richtigen Koordinaten zu finden? Wenn ja – schicke sie uns! 😊
Elisabeth Seidler und Harald Schinagl (GwB und